Ich bin ein deutschsprachiger Musiker und Blogger. In meiner Kunst verarbeite ich meine Gedanken und Erfahrungen. Conscious Rap trifft auf Seelenstriptease.

Das Wichtigste auf einen Blick:

In der Wiege der malerischen Renaissance Stadt Augsburg erblicke ich 1992 das Licht der Welt. Das Leben als Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Welt als Schauplatz des menschlichen Wahnsinns. Geleitet vom inneren Drang meine Emotionen in ein künstlerisches Gewand zu kleiden, begehe ich schon früh die ersten Schritte meines Lebenswerkes. Als Musiker und Blogger verewige ich meine Gedanken und Gefühle. Das Ergebnis ist zeitlose Kunst zwischen persönlichen Sinnkrisen und sozialkritischen Analysen der modernen Welt mit all ihren dunklen Facetten. Meine Chance zur Selbsttherapie. Die Pflicht im Kampf für eine bessere Welt. Eine Philosophie, die nach mehr strebt und die mit dem Sieben Takte Kollektiv Gleichgesinnte zu einer Bewegung vereint: Bewusst, tolerant, nachhaltig und emotional.

Mein Leben in Kapiteln

Kapitel 1: Hallo Mutter Erde

Am 21.08.1992 erblickte ich in Augsburg das Licht der Welt. Ich war bereits als Kind ein sehr nachdenklicher Gefühlsmensch und konnte nicht verstehen was der Sinn hinter unserem Dasein ist. Ich grübelte und verlor mich in endlosen Gedankenschleifen. Ich fragte mich schon damals, warum Menschen Kriege führen, warum es Hass gibt, warum wir sterben müssen, warum der Mensch immer mehr möchte. Viele von Euch hätten mich vermutlich als „schüchternes“ oder „introvertiertes“ Kind bezeichnet. Ich weiß nicht ob ich mich in der Retrospektive selbst so sehen würde. Ich glaube ich war oftmals einfach in meiner eigenen Gedankenwelt gefangen. Letztlich ist es aber auch egal in welche Schublade man dieses Verhaltensmuster steckt. Viel wichtiger ist, dass mich die Welt von Anfang an zu dem gemacht hat, was ich heute bin.

Kapitel 2: Der erste Kontakt zur Poesie

Durch meinen Opa bin ich sehr früh in den Kontakt mit Kunst gekommen. Er war begeisterter Maler, Fotograf und Dichter. So offenbarte er mir schon früh die Welt der Poesie. An ein Schlüsselereignis kann ich mich noch erinnern als wäre es gestern gewesen. Nach meinem ersten Schultag fühlte ich mich von diesem neuen Lebensabschnitt, der mich durch meine gesamte Kindheit und Jugend fortan begleiten sollte, überfordert und verunsichert. Mein Opa merkte das, improvisierte ein lustiges Gedicht auf den Namen meiner Klassenleiterin und versüßte mir so den Tag. Vermutlich war dieser Moment ganz entscheidend für meinen späteren Lebensweg. Denn ich begann kurz darauf selbst Gedichte zu verfassen und fand schon früh in der Kunst ein Ventil, um meine Gedanken zu kanalisieren.

Anzeige

Kapitel 3: Ich bin ein Hip-Hopper!

Mit acht Jahren kam ich erstmals in den Kontakt mit Hip-Hop. Ich sah damals Eminem auf MTV und war sofort begeistert. Damals wusste ich nicht was Hip-Hop bedeutet und dass Eminem Teil dieses Genres ist. Ich realisierte zwar, dass diese Musik meiner geliebten Poesie näherkam als alles andere was mir zuvor zu Ohren kam, aber dass dieser Musikstil später mein Lifestyle werden wird, lag fern. Ich saugte damals sämtliche Musikeinflüsse wie ein Schwamm auf. Doch dieser poetische Sprachgesang, den ich nicht wirklich verordnen konnte, kristallisierte sich immer stärker als mein Steckenpferd heraus. Ich informierte mich akribisch und stellte letztlich überzeugt fest: „Ich bin ein Hip-Hopper!“ Voller Begeisterung analysierte Songtexte und holte die Musikgeschichte aller vergangenen Jahre begonnen bei Kool DJ Herc, Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash nach. Große Legenden wie 2 Pac wurden meine Lehrer. Schon damals war mir inhaltliche Tiefe unbeschreiblich wichtig und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich konnte mich mit Hip-Hop und den Pionieren identifizieren und praktizierte den Lifestyle mit jedem Atemzug.

Kapitel 4: Als die Musik mein Leben wurde

Mit circa zehn Jahren schrieb ich meinen ersten Songtext. Damals wurde in meiner Region ein Mädchen meines Alters auf sehr blutrünstige Weise ermordet, was mich intensiv beschäftigte. Das war wohl das erste Mal als mir Musik aus einer emotionalen Krise half. Vielleicht war es diese frühe Erfahrung und die heilsame Wirkung, die Musik für mich bis heute nicht nur zu meiner größten Leidenschaft, sondern auch zu meinem persönlichen Therapieinstrument machen.

Mit Dreizehn Jahren griff ich erstmals selbst zum Mikrofon und nahm erste Songs auf. Damals noch stark durch amerikanischen Hip-Hop geprägt, schrieb ich meine Texte in Englisch. Ich erkannte relativ schnell, dass die sprachlichen Barrieren meine künstlerische Entfaltung einschränken und so wechselte ich zum Deutschrap. Die Jahre zogen ins Land und das Leben war oftmals schwer. So wurde die eigene Musik sehr schnell mehr als ein Hobby. Sie wurde mein Alltag und meine Lebensgrundlage.

Es war schon immer mein Ziel alle Produktionsschritte selbst zu übernehmen. Jeder Step von der Songidee bis zum fertigen visuell ausgefeilten Kunstwerk begeistert mich. Also befasste ich mich seit meinem dreizehnten Lebensjahr mit Musik- und Videoproduktion sowie Grafikdesign und Marketing. Inzwischen habe ich mein Ziel erreicht und bin stolz darauf handgemachte, liebevolle Musik veröffentlichen zu können, bei der jeder Millimeter meine hundertprozentige Handschrift trägt. Ich begann mit einem 50 Euro USB-Mikrofon und kann heute auf mein eigenes Musikstudio blicken, in dem ich meine Songs produziere, mische und master.

Anzeige

Kapitel 5: Ankunft im Hafen „Jetztzeit“

Ich sehe mich nach wie vor als sehr nachdenklichen Menschen. Meine Kunst entstammt meinem Leben. Es geht, um Sinnsuchen, Schicksalsschläge und unsere Gesellschaft. Ich lebe vegan, engagiere mich für Toleranz, Tierschutz sowie Umweltschutz.

Meine Musik spiegelt sich in meinem Künstlernamen „Sajin Stroke“ wieder. „Sajin“ ist der siebte Buchstabe des althebräischen Alphabets. Die Sieben ist die Einheit aus der Drei und der Vier, was sinnbildlich für die Einheit aus Körper und Seele steht. „Stroke“ bedeutet zu Deutsch „Takt“. Analog zu meinem Künstlernamen habe ich die Bewegung und Marke „Sieben Takte“ gegründet. Sie steht sinnbildlich für meine Kunst, meine Fans sowie die Art und Weise wie wir die Welt sehen und unser Leben praktizieren.

Das Sieben Takte Kollektiv ist die Bezeichnung für meine Anhänger. Wir sind eine bunte Gruppe unterschiedlicher Menschen, die im Kern eines vereint: Wir wissen tiefgehende Kunst zu schätzen und setzen uns für eine bessere Welt ein.

Du möchtest wissen, mit welchem Equipment ich meinen Content produziere? In diesem Blogbeitrag findest Du immer meine aktuelle Ausrüstung: Zum Beitrag.